BLOG Müller unterwegs

Hallo!
In diesem Blog werde ich von meinen Reiseaktivitäten berichten. Fast alle meine Reisen mache ich mit dem Rad. Wer wissen möchte was Müller in seiner Abwesenheit so erlebt, sollte hier immer mal wieder vorbei schauen.

Hallo!
in this blog I will write about my traveling activities. I am doing most of my journeys by bicycle. Maybe you want to be up to date, knowing what Müller is doing when not at home. So this is the right address to be up to date...

Freitag, 07.07.: Beverungen-Höxter-Holzminden-Stadtoldendorf

 

Dann haben wir noch schnell versucht auch mir Internetzugang in Ihrer Wohnung zu ermöglichen und mit unseren Bemühungen den Router abgechossen - für mich der Zeitpunkt, meine Reise unauffällig fortzusetzen. Es war ja bereits zwölf.
Erst ging en angenehm an der Weser entlang. Zwischen Beverungen und Holzminden traf ich auf mehrere Eisenbahnbrücken Richtung Osten die durch die Teilung Deutschlands überflüssig geworden waren. Sie stehen, nach allen Regeln der Kunst verrostet, untätig in der Gegend herum. Anscheinend hat nach dem Mauerfall niemand den Wunsch verspürt, diese Strecken wieder zu eröffnen.

 


In Höxter suchte ich mir einen Supermarkt um mich mit Lebensmitteln für den Abend einzudecken. Dabei kam ich an ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen des ersten Weltkriegs. Interessanterweise war das Denkmal anscheinend vor ein paar Jahren aufwändig renoviert worden. Die Tafeln, die die Namen der Toten zeigen sollten sind allerdings so leer als wenn da nie ein Name gestanden hätte.

Wär mal interessant, zu wissen warum die Namen getilgt wurden.
In Holzminden verließ ich die Weser und bog Richtung Osten ab. Die Ausläufer des Teutoburger Walds boten mir langgezogene Steigungen (welche Freude !). Inzwischen sind die Beine besser an die Steigungen gewöhnt. Ich hoffe das das NOCH besser wird denn im Harz wird es wohl so richtig Berg werden.


Als ich in Stadtoldendorf ankam war es fünf Uhr Nachmittags - ich suchte auf der Ortsübersicht nach einem Campingplatz - und fand sogar einen. Ein bisschen neben meiner Route im Hinterland des Orts ist auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Campingplatz ‚Mammut‘.
Für sehr günstig fand ich dort einen Platz für mein Zelt und sogar Strom.
Eigentlich ist der Campingplatz und vor allem das restliche Gelände ein Resort für Leute sie mit ihrem SUW mal so richtig im Schlamm versaufen wollen. So fühlte ich mich mit meinem Rad ein bisschen als Fremdkörper zwischen zahlreichen Geländewagen und sogar Militär-Lastern…
In den umliegenden Bergen hingen Gewitterwolken und versprachen einen Guss wie gestern Abend. Ich baute zügig meine Zelt auf und habe das erste mal sogar Heringe verwendet - schließlich will ich ja heute Nacht nicht weg fliegen…