BLOG Müller unterwegs

Hallo!
In diesem Blog werde ich mich mit meinen Reiseaktivitäten auf dem Fahrrad beschäftigen. Aktuell stehe ich in den Vorbereitungen für eine Fahrt nach und durch Ostdeutschland, die im Juli/August diesen Jahres stattfinden soll. - Wenn Ihr mitverfolgen wollt was ich alles im Vorfeld der Reise so unternehme und was während der Reise daraus wird, so ist dies hier die Adresse um auf dem Laufenden zu bleiben...

Hallo!
in this blog I will write about my traveling activities riding a bicycle. The project I am preparing recently is a journey to and through eastern Germany which should happen in July/August this year. Maybe you want to follow this blog, read what I am doing to prepare me for this trip and what it will be like in the end - so this is the right address to be up to date...

Freitag, 07.07.: Beverungen-Höxter-Holzminden-Stadtoldendorf

 

Dann haben wir noch schnell versucht auch mir Internetzugang in Ihrer Wohnung zu ermöglichen und mit unseren Bemühungen den Router abgechossen - für mich der Zeitpunkt, meine Reise unauffällig fortzusetzen. Es war ja bereits zwölf.
Erst ging en angenehm an der Weser entlang. Zwischen Beverungen und Holzminden traf ich auf mehrere Eisenbahnbrücken Richtung Osten die durch die Teilung Deutschlands überflüssig geworden waren. Sie stehen, nach allen Regeln der Kunst verrostet, untätig in der Gegend herum. Anscheinend hat nach dem Mauerfall niemand den Wunsch verspürt, diese Strecken wieder zu eröffnen.

 


In Höxter suchte ich mir einen Supermarkt um mich mit Lebensmitteln für den Abend einzudecken. Dabei kam ich an ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen des ersten Weltkriegs. Interessanterweise war das Denkmal anscheinend vor ein paar Jahren aufwändig renoviert worden. Die Tafeln, die die Namen der Toten zeigen sollten sind allerdings so leer als wenn da nie ein Name gestanden hätte.

Wär mal interessant, zu wissen warum die Namen getilgt wurden.
In Holzminden verließ ich die Weser und bog Richtung Osten ab. Die Ausläufer des Teutoburger Walds boten mir langgezogene Steigungen (welche Freude !). Inzwischen sind die Beine besser an die Steigungen gewöhnt. Ich hoffe das das NOCH besser wird denn im Harz wird es wohl so richtig Berg werden.


Als ich in Stadtoldendorf ankam war es fünf Uhr Nachmittags - ich suchte auf der Ortsübersicht nach einem Campingplatz - und fand sogar einen. Ein bisschen neben meiner Route im Hinterland des Orts ist auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Campingplatz ‚Mammut‘.
Für sehr günstig fand ich dort einen Platz für mein Zelt und sogar Strom.
Eigentlich ist der Campingplatz und vor allem das restliche Gelände ein Resort für Leute sie mit ihrem SUW mal so richtig im Schlamm versaufen wollen. So fühlte ich mich mit meinem Rad ein bisschen als Fremdkörper zwischen zahlreichen Geländewagen und sogar Militär-Lastern…
In den umliegenden Bergen hingen Gewitterwolken und versprachen einen Guss wie gestern Abend. Ich baute zügig meine Zelt auf und habe das erste mal sogar Heringe verwendet - schließlich will ich ja heute Nacht nicht weg fliegen…