BLOG Müller unterwegs

Hallo!
In diesem Blog werde ich mich mit meinen Reiseaktivitäten auf dem Fahrrad beschäftigen. Aktuell stehe ich in den Vorbereitungen für eine Fahrt nach und durch Ostdeutschland, die im Juli/August diesen Jahres stattfinden soll. - Wenn Ihr mitverfolgen wollt was ich alles im Vorfeld der Reise so unternehme und was während der Reise daraus wird, so ist dies hier die Adresse um auf dem Laufenden zu bleiben...

Hallo!
in this blog I will write about my traveling activities riding a bicycle. The project I am preparing recently is a journey to and through eastern Germany which should happen in July/August this year. Maybe you want to follow this blog, read what I am doing to prepare me for this trip and what it will be like in the end - so this is the right address to be up to date...

Die Tram und du

Zehn Uhr wollte ich eigentlich bei dem Fahrradladen gewesen sein - da
habe ich mich aber doch ein bisschen mit meinem Gastgeber verquatscht
und es wurde eher zwölf.

Laid Back Bikes hat zwar einen Laden in der 28 Marchmont Crescent -
der ist aber nicht andauernd geöffnet. Außerhalb der Zeiten finden
sich die Mitarbeiter um die Ecke in der 29 Arcyle Place wo sie eine
Reparaturwerkstatt betreiben. Dort habe ich dann auch jemanden
gefunden. Es hatten sich zwei potentielle Stoßdämpfer mit stärkeren
Federn gefunden von denen einer in den Rahmen passen wollte. Da es ein
bisschen fummelig ist das Teil da einzubauen beschloss ich mein Rad
bis morgen dort zu lassen und habe einen Tag zu Fuss in der Stadt
verbracht

Na, ja, wirklich zu Fuss dann aber doch nicht, denn Edinburgh hat sein
vergangenem Wochenende eine Attraktion mehr im Straßenbild: eine
Straßenbahn! Die Eröffnung hatte sich ein paar mal verzögert und auch die Kosten
für das Projekt haben sich deutlich nach oben entwickelt aber nun
fährt sie endlich. Ich erstand eine für alle Busse und diese Bahn
gültige Tageskarte und habe die Strecke abgefahren. DIe Bahn war
rappelvoll. Im Stadtgebiet sicher weil jeder mal mit dem Ding fahren
wollte, im Randgebiet eher weil eine frisch aus der Taufe gehobene
Retortengruppe von Jungs die Mädchen der Umgebung begeisterte - die
Trat im STadion von Edinburgh auf - eine Haltestelle der Tram. Der Neuerwerb im Bild der Stadt macht einen freundlichen und
einladenden Eindruck. Die Bahn kommt gut voran, auch wenn es im
Stadtgebiet immer noch Probleme damit gibt das die anderen
Verkehrsteilnehmer nicht mit einer Tram vertraut sind bzw. nicht
wissen das es da eine Spur für eine Straßenbahn gibt. Um die Autofahrer damit vertraut zu machen das es sich bei der neuen
Spur nicht um eine Parkgelegenheit handelt und auch sonst die Bewohner
Edinburghs mit dem Neuzugang vertraut zu machen, hat man die Bahnen
bereits drei Wochen vor der offiziellen Eröffnung leer fahren lassen. Jetzt sind noch überall in der Stadt Schilder montiert die darauf
hinweisen das man Augen und Ohren offen halten soll da die Tram leiser
ist als die Busse die überall auf den Straßen röhren. In der Tat ist die Bahn nahezu geräuschlos. Es gibt im Stadtzentrum
keinerlei Kurven die etwas quietschen wenn die Bahn daher fährt -
würde sie nicht regelmäßig Bimmeln, man würde sie wirklich nicht
bemerken. Auch wenn es Widerstand gegen dieses Projekt gibt und sich
Interessengruppen gebildet haben die in einem Ausschuss erörtert haben
wollen warum das Projekt viel mehr Geld verschlungen hat als
ursprünglich geplant. Macht die Bahn mit ihrem aktuellen
Streckenverlauf auf der Hauptachse 'Princess-Street' bis hinaus zum
Flughafen viel aus wenn es darum geht den Busverkehr zu verringern -
und außerdem ist man auch noch schneller am Ziel.

Nachdem ich jetzt schon eine Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel
hatte, wurde die auch reichlich genutzt. Ich habe einen weiteren,
strak verlebten Friedhof hinter dem Gericht von Edinburgh aufgetan und
auf Anraten von Christoph den Regents Pub besucht. Er ist laut
Testbericht vom letzten Jahr der einer der besten Bierpubs Englands.
Ich finde, es ist dort sehr gemütlich und die Stimmung ist freundlich- entspannt. Die Musik dort tut nicht weh und orientiert sich
(wenigstens während meiner Besuche) an Titeln der achtziger und
neunziger. Da ich nicht so der große Biertrinker bin habe ich mich mit
einer Empfehlung des Thekenpersonals, einem Lager(-Bier) beschäftigt. Leicht angeschickert habe ich den Weg mit dem Bus nach Hause gemacht.